Das Chaos auf Souveränien wuchs mit jedem Tag. Die Spalterikaner, Meister der Zwietracht, hatten ihr Werk vollendet. Bei den letzten Wahlen, die einst ein Fest der Gemeinschaft waren, hatten sie geschickt mehrere ihrer Kandidaten in Schlüsselpositionen manövriert. Nun gab es nicht einen, sondern mehrere Bürgermeister – jeder mit unterschiedlichen, sich widersprechenden Visionen für die Insel. Ein Novum, das die Ureinwohner ratlos zurückließ. Der Dorfplatz, einst Treffpunkt für Gesang und Geschichten, war zum Schauplatz endloser, fruchtloser Debatten geworden.


